Wo Hirschglück seinen Namen her hat.
Es gibt diese typisch deutschen Dinge, über die man gleichzeitig lächelt und leicht zusammenzuckt: der Gartenzwerg im Vorgarten. Der Wackeldackel auf der Hutablage. Das Hirschgeweih über dem Sofa der Großeltern. Alles ein bisschen spießig, alles ein bisschen liebenswert – und genau das ist der Punkt, an dem Hirschglück anfängt.
Thomas Eckert hat diese Klischees nicht versteckt, sondern sich vorgenommen, sie neu zu erzählen. Statt sie in der „verstaubten Ecke" zu lassen, bekamen sie Farbe. Statt sich für sie zu entschuldigen, wurden sie zum Markenkern. Der Name Hirschglück trägt genau diese Idee schon in sich: das Geweih als Symbol für deutsche Beständigkeit, das Glück als das, was entsteht, wenn man genau dieses Klischee nicht ernst, sondern persönlich nimmt.
Aus dieser Haltung ist eine kleine, aber konsequente Sammlung von Klassikern entstanden: der Wackeldackel, beflockt und in Farben, die mit Spießigkeit nichts mehr zu tun haben. Der Gartenzwerg, der plötzlich wetterfest, lichtecht und richtig gut aussieht. Wackelfiguren, Magnetfiguren und Untersetzer, die das gleiche Prinzip in kleinere Formate übersetzen. Alle Made in Germany, alle mit der gleichen Überzeugung: Kitsch ist kein Schimpfwort, wenn man ihn mit Haltung macht.
Und jetzt soll noch einmal jemand behaupten, ein Gartenzwerg im Regal wäre spießig.